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Kurzbericht einer
aufregendenafrikanischen Safaritour...
Als Teil unseres Kenia Abenteuers durfte natürlich eine Safari nicht fehlen. Voller
Erwartungen machten wir uns auf und trafen uns am vereinbarten Treffpunkt, wo
der Safari Truck uns abholen sollte. Drei Stunden später stellte sich heraus,
das dieser einen Kupplungsschaden hatte und nicht mehr käme. Irgendwie sind wir
dann vor dem Dunkelwerden doch noch in einem Übergangscamp gelandet, wo wir die
Nacht in Zelten verbrachten. Am nächsten Tag stand dann ein Ersatzfahrzeug zur
Verfügung, immerhin ein Alter Mercedes Truck aus Stuttgarter Produktion. Und dann war es soweit – nach einigen Stunden
staubiger Strasse lag die Masai Mara vor uns, und ganze Herden von wilden Gnus,
Gazellen, Zebras, Elefanten tauchten vor uns auf und ließen unsere Herzen höher
schlagen. Noch ganz versunken beim Anblick der malerischen afrikanischen Steppe
schreckten wir auf durch einen lauten Knall – ein Reifen unseres Zwillingsbereiften
LKW`S war geplatzt. Und dabei hatte uns die Safaripolizei aufgrund einer durch
Unwissenheit verursachten unerlaubten Handlung
sowieso schon auf dem Kicker.
Nach weiteren tollen Tieranblicken der nächste Schock. Lautes Zischen
verriet uns, das der nächste Reifen gerade sein Leben aushauchte. So wurden wir
Zeugen einer zweistündigen afrikanischen Reifenmontage mit anschließendem einstündigem
abenteuerlichem Luftaufpumpen. Mit Einbruch der Dunkelheit erreicht auch eine
Regenfront die Mara. Ehe wir den Ernst der Lage begriffen, steckten wir schon
mitten drin in der sich zu einer Schlammwüste verwandelnden Strasse. Mit
bleichen Gesichtern fingen einige an, ernstlich zu beten, denn rausholen tut
einen hier in den nächsten Tagen keiner – verriet uns später der völlig
durchgeschwitzte Fahrer. Wir schafften es dann grad noch so zu unserem
gemütlichen Camp, wo leckeres Essen wartete und die Affen von den Bäumen darauf
lauerten, dass etwas übrig bleiben möge.
Am nächsten Morgen ging es dann schon wieder auf die Rücktour. Mitten im
Niemandsland, umgeben von einigen Ziegenherden und eingeborenen Masai Hirten
musste es dann passieren. Der dritte Reifen machte schlapp, und nun war es
endgültig aus, da es keinen Ersatzreifen mehr gab und auch keinen
umzumontierenden Reifen. Unter drückender Hitze und ohne jeglichen Sonnenschutz
wurden wir ein weiteres Mal Zeuge eines diesmal dreistündigen Reifenwechsels
inklusive des Flick-Vorganges. Beschreiben kann man es kaum – mit selbst
gebasteltem Werkzeug und abenteuerlichen Methoden wurde der Reifen „dicht
gemacht“, und es ist vermutlich wieder nur dem Eingreifen Gottes zu verdanken,
dass wir dann irgendwie mit etwas Luft im Reifen in die 20 Km entfernte Stadt
kamen. Für uns als Team war neben den
tollen Eindrücken der Masai Mara das ganze Abenteuer eine gewaltige Gedulds-
und Stressprobe, die uns aber megamässig zusammengeschweißt hat.
Ecki Scholle
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Vor der Masai Mara

2. Reifenpanne

3. Reifenpanne
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